5 Fragen an GAK-Neuerwerbung Dominik Hackinger

1.) Dominik Hackinger, nun doch jahrelang Dreh- und Angelpunkt beim Regionalligisten Kalsdorf gewesen, welche Motive gaben den Ausschlag, zwei Klassen tiefer zum GAK zu wechseln?

Nach in Summe 8 Jahren und über 200 Spielen in der Regionalliga war es für mich an der Zeit für eine neue Herausforderung. Ich wäre zu keinem gewöhnlichen Klub in die Oberliga gewechselt, doch der GAK verfolgt tolle sportliche Ziele und noch viel wichtiger – sie haben einen riesigen Fananhang. Trotz des Neustarts ist der GAK nach Sturm der zweitgrößte Fußballverein in der Steiermark und nachdem sich der Klub sehr um mich bemüht hat, wollte ich bei den ambitionierten Zielen helfen.

2.) Deine Trainertätigkeit beim JAZ GU-Süd bleibt davon unberührt, wie lauten die sportlichen Ziele für die neue Saison mit Euren wilden Buben?

Das ist richtig, ich kann/darf dem JAZ GU-Süd treu bleiben. Dies ist aber nur möglich, aufgrund der tollen Zusammenarbeit mit meinem Trainerkollegen Georg Schwarhofer! Auch hier nochmal ein großes „Dankeschön“!!!!
Wir haben das Glück, aufgeweckte und talentierte Jungs coachen zu dürfen, das macht die Arbeit wesentlich interessanter. Mein persönlicher Wunsch ist natürlich, jeden Spieler individuell sichtbar besser zu machen, doch natürlich ist es gerade für die Kids wichtig Turniere zu gewinnen und dementsprechend ist es auch unser Anspruch, auch nächste Saison viele erfolgreiche Turniere zu absolvieren.

3.) Die Trainertätigkeit macht Dir sichtlich fast schon so viel Spass wie selber zu spielen, könntest du dir später einmal vorstellen, neben- od. sogar hauptberuflicher Trainer zu werden?

Ja das stimmt, bei mir hat sich eine sehr große Begeisterung entwickelt. Natürlich könnte ich mir das vorstellen. Da es aber in Österreich nicht so einfach ist als Trainer hauptberuflich zu arbeiten bzw. davon leben zu können, mache ich mir darüber noch keine Gedanken, sollte es in Zukunft dann doch mal anders kommen, bin ich auch keinem böse .:-)

 

4.) Du warst ja einst Spieler bei den RED BULL Salzburg-Juniors, wie ist das bei deinen Salzburg-Besuchen, denkst du dann öfters daran, woran eine Profikarriere gescheitert ist? Am Talent lag´s ja wahrlich nicht.

Nachdem ich sonst eher selten nach Salzburg komme, muss ich schon zugeben, dass die Besuche schon Erinnerungen wecken. Ich war ja damals noch sehr jung und auf mich alleine gestellt – da sind dann einige Sachen zusammen gekommen, die eine erfolgreiche Profikarriere nicht ermöglicht haben. Jetzt, nachdem ein paar Jahre vergangen sind, kann ich da schon locker zurückblicken und eines ist klar, dass es nicht ausreicht ein guter Fußballer zu sein oder physisch stark zu sein, fast genau so wichtig ist der Kopf bzw. die Psyche.

 

5.) Wo sieht sich Dominik Hackinger aus heutiger Sicht in 5 Jahren, privat und im Beruf ?

Nachdem ich ja gebürtiger Oberösterreicher bin und Graz meine Wahlheimat ist, wird sich nach dem Studium herausstellen, wo es mich endgültig hinzieht. Doch es würde mir schon sehr, sehr schwer fallen Graz zu verlassen.
Nachdem ich Pädagogik studiere, geh ich davon aus, dass ich in 5 Jahren schon meine ersten beruflichen Erfahrungen sammeln konnte. Sportlich werde ich mir wahrscheinlich gerade Gedanken machen, wo ich meine Karriere ausklingen lasse 😉

Danke, Hacki!

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