…Franz Meierhofer (sportl. Leiter)

Posted On 20 Okt 2010
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Die Saison ist vorbei, also die Bitte an den sportlichen Leiter, Bilanz zu ziehen. Franz Meierhofer, wer von unseren 7 Mannschaften hat sein sportliches Ziel erreicht und wer nicht?
U12 (noch dazu jünger), U13B (mit etwas Glück), U13C und U13A – alle zu 100%. Von den beiden U15 Mannschaften wollten wir unbedingt eine in die Landesliga bringen, bei der jungen U17 war eigentlich die Unterliga eingeplant.

Sind die Gründe für das Scheitern der sportlichen Ziele im einzelnen nachvollziehbar oder muss erst Ursachenforschung betrieben werden?
Ja, die Gründe sind uns eigentlich bekannt. Sind es bekanntlich immer die gleichen – dort fehlt Quantität – dort Qualität!

Wenn man die U-14 als eigene Mannschaft sieht, darf man aber schon wieder zufrieden sein, zumal sich diese Bilanz wohl österreichweit immer noch sehen lassen kann, oder?
Die Saisonbilanz unserer U14 kann sich – nicht nur ergebnismäßig – durchaus sehen lassen. Es ist schön zu sehen, dass dieser Kader im Gegensatz zum U15A- Kader die Abgänge im Sommer und Langzeitverletzte problemlos verkraften konnte. Die U14 gehört ohne Übertreibung zu den Top 10-Mannschaften österreichweit. Dafür sprechen nicht nur Siege gegen Mattersburg, Rapid und Wr. Neustadt altersgleich, sondern auch die knappe Niederlage gegen Trenkwalder Admira (2:3), welche zu den absoluten Spitzenteams in Österreich zählt (schlugen kürzlich Austria Wien 6:2).

Zu- und Abgänge sind – auch im Jugendfußball – etwas Selbstverständliches geworden. Was muss man tun, damit es nicht jedesmal ab dem 14.oder 15.Lebensjahr „bröckelt“ ?
Wenn Abgänge infolge einer sportlichen Verbesserung (AKA) geschehen, gehört das zu unserem Ausbildungsauftrag, sind also durchaus erwünscht. Einige Eltern beurteilen ihre eigenen Buben sportlich häufig ganz anders als die Trainer, was schnell Unzufriedenheit aufkommen lässt , häufig einen Vereinswechsel zur Folge hat. Hier fehlt den Eltern einfach jene Geduld, die die Buben hätten. Insgesamt werden wir vermutlich dieses Problem nicht in den Griff bekommen, werden lernen müssen, damit zu leben. Das ist vielleicht der größte Unterschied zwischen dem JAZ und einen „Großclub“ wie Sturm Graz, dort dürfen sich Eltern keine Unzufriedenheit anmerken lassen.

Was wird im Frühjahr im JAZ anders gehandhabt werden als im Herbst?
Diese Frage kommt verfrüht, muss noch der Herbst analysiert und aufgearbeitet werden. Diese Ergebnisse werden zeigen, wo wir noch besser und effizienter arbeiten können.