…GAK-Meistermacher und JAZ-Trainer Dominik Hackinger

Posted On 23 Jul 2018
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Dominik Hackinger ist seit vielen Jahren im JAZ und sowas wie der „sichere Hafen“ für unsere Spieler des Jahrgangs 2008/09.

Begonnen hat er mit Stefan Kammerhofer mit den Bambinis in Pirka, ehe er Leo Wurzinger und Co zu den ersten Hallenturniersiegen coachte. Es folgten erfolgreiche Saisonen gemeinsam mit Georg Schwarhofer mit zusehends bemerkenswerter Entwicklung dieses Jahrgangs. Die Vorsaison war dann turbulent, nach Diego Rottensteiners plötzliches Ausscheiden arbeitete Hacki im Team mit Wenzel Steinhart zusammen, nun heisst´s für den sympathischen Oberösterreicher, der ganz nebenbei mit dem GAK auch Meister in der Landesliga wurde und nun einmal mehr in der Regionalliga eine Saison bestreiten wird, sich innerhalb eines Jahres mit dem dritten Trainer „zusammen zu raufen“. Doch wer Hacki kennt weiß, dass auch das sportlich wie menschlich top wird….

Zeit genug wieder einmal 10 Fragen an ihn zu stellen:

1.) Dominik, zuerst einmal nachträglich nochmals herzliche Gratulation zum Meistertitel mit dem GAK. Das war ja nicht unbedingt von Beginn der Saison  an absehbar oder habt ihr nur „tiefgestapelt?“

Vielen Dank! Nein das hatte nichts mit „tiefstapeln“ zu tun. Da wir ja trotzdem ein Aufsteiger waren, wussten wir zu Beginn der Saison nicht so richtig wo wir standen. Dementsprechend hatten wir im Herbst den ein oder anderen Rückschlag – waren aber immer in Schlagdistanz. Umso schöner war es natürlich, dass wir im Frühjahr eine tolle Serie hinlegen konnten und somit den nächsten Titel eingefahren haben.

2. )  Du bleibst dem GAK erhalten, spielst jetzt (wieder) in der  Regionalliga, vom Alter her noch lange kein Problem, aber wie bringst Du  das alles (Regionalliga, JAZ-Trainer, berufliche Veränderung) unter einen  Hut?

Ja, es gibt schon Tage an denen ich mich das auch frage. Doch man muss ganz ehrlich sagen, dass gerade die Kombination JAZ-Trainer bzw. aktiver Spieler nur möglich ist, weil ich von den Trainerkollegen bzw. der sportlichen Leitung toll unterstützt werde. Unter anderem kommt mir auch der GAK entgegen, da es mir meistens nicht möglich ist, dass ich pünktlich zu den Trainings komme. Doch auch wenn es hin und wieder etwas stressig ist, überwiegt der Spass mit den Jungs am Platz zu stehen. Darum tu ich mir das auch sehr gerne an.

3.) Deine Karriere als Trainer kann erst richtig beginnen, wenn Du einmal  nicht mehr selbst Fußball spielst. Kann es für Dich Ziel sein so wie Beichi  oder Wenzel eine Trainerkarriere anzustreben?

Ich kann es mir auf alle Fälle sehr gut vorstellen. Da ich ja die letzten Jahre schon einige Erfahrungen als Trainer sammeln durfte und mich auch diesbezüglich weiterentwickelt habe, möchte ich es auf jeden Fall austesten, wie es ist, wenn man sich nur auf das Trainer-Dasein konzentrieren kann. Doch darf man nicht vergessen, dass man ab einem gewissen Niveau als Trainer sieben Tage die Woche sportliche, wie auch psychisch gefordert wird. Dementsprechend glaube ich, dass man dann auch schnell sieht, ob dieser Beruf zu einem passt.

4.) Trotz Deiner sonstigen Tätigkeiten bist Du seit Jahren mehr als der  verlässliche „Co“ der neuen U-12. Ist es für Dich schwierig immer wieder  automatisch ins zweite Glied zu rücken, weil Dir einfach die Zeit für den  „Einser“ fehlt?

In der Zusammenarbeit mit meinen Trainerkollegen habe ich das nie so verspührt, dass ich der Co Trainer bin, da wir immer auf Augenhöhe diskutiert haben bzw. bei der Trainingssteuerung Absprache gehalten haben. Was mir schon immer wieder leid tut ist, dass ich oft bei Spielen nicht dabei sein kann oder nach den Trainings pünktlich weg muss. Trotzdem überwiegt die Freude, dass ich trotz meiner aktiven Karriere, jetzt mittlerweile schon seit 4 Jahren bei der sportlichen/pädagogischen Entwicklung der Jungs mithelfen kann.

5.) Du wirst nun innerhalb eines Jahres mit dem dritten neuen Trainer zusammen „geschweisst“, wie schwierig ist es sich jedesmal auf jemand neuen  einzustellen?

Natürlich ist das schon eine besondere Herausforderung, wenn man mit drei verschiedenen Trainern in einem Jahr zusammenarbeitet. Es ist eigentlich wie im normalen Leben auch, dass es eine Zeit lang braucht bis man sich kennen lernt und weiß wie der Andere tickt. Denn nicht nur der Bezug zu den Kids ist wichtig, sondern auch, dass das Trainerteam in die selbe Richtung geht. Zum Glück hatte ich immer Trainerkollegen, die eine ähnliche sportliche Auffassung hatten und noch dazu sehr sympathisch waren – was ja auch kein Nachteil ist 😉

 

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